Emil-Warburg-Stiftung

Emil Warburg, 1846 in Altona geboren und 1931 in Bayreuth gestorben, war Professor für Physik an den Universitäten Straßburg, Freiburg und Berlin, bevor er Präsident der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt wurde, der Vorgängerin der PTB. Zudem war er Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft von 1899 bis 1905. Er hat hervorragende Beiträge zur Physik, z.B. auf den Gebieten der kinetischen Gastheorie, der elektrischen Leitfähigkeit, der Gasentladung und des Ferromagnetismus geleistet. Sein Sohn Otto Warburg erhielt 1931 den Nobelpreis für Medizin.

Zum Gedenken an Emil Warburg, der auf dem Bayreuther Stadtfriedhof seine letzte Ruhestätte fand, ist die nach ihm benannte Stiftung eingerichtet worden. Gemäß den in ihrer Satzung festgelegten Aufgaben fördert sie Forschungsvorhaben an der Universität Bayreuth auf dem Gebiet der Physik durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln, und sie zeichnet besondere Leistungen im Fach Physik (z. B. herausragende Doktorarbeiten) durch die Verleihung von Preisen aus. Das beträchtliche Stiftungskapital wurde aufgebracht von Nachfahren Prof. Dr. Emil Warburgs, namentlich von Frau E.E.C. Bon-Meyer, Familie Deurvorst, Familie Meyer-Viol sowie von BAT-Cigarettenfabriken Oberfranken AG, Energieversorgung Oberfranken AG, Siemens AG, Stadt Bayreuth, Stadtsparkasse Bayreuth

Ansprechpartner an der Universität Bayreuth:

    Professor Dr. Walter Zimmermann
    Theoretische Physik I
    Fakultät für Mathematik und Physik
    95440 Bayreuth
    Tel.: 0921 / 55-3315 (Sekretariat)

Ansprechpartner bei der Stadt Bayreuth:

    Hospitalstiftung
    Herr Peter Leonhardt
    Lisztstraße 21
    95444 Bayreuth
    Tel. 0921 / 76439410