Otto-Warburg-Chemie-Stiftung

Die Förderung von Forschung und Lehre im Bereich der Chemie an der Universität Bayreuth sowie die Darstellung der Chemie in der Öffentlichkeit sind die zentralen satzungsgemäßen Aufgaben der Otto-Warburg-Chemiestiftung für die Universität Bayreuth. Die Stiftung wurde 1998 gegründet und wird treuhänderisch vom Universitätsverein Bayreuth verwaltet.

Otto Warburg

Die Stiftung ist nach dem bekannten Biochemiker und Nobelpreisträger Otto Heinrich Warburg benannt. Otto Heinrich Warburg, Sohn des bekannten Physikers Emil Warburg, wurde im Jahre 1883 in Freiburg (Breisgau) geboren. Im Jahre 1903 studierte er an der dortigen Universität und in Berlin, wo er 1906 im Bereich Biochemie promovierte. Sein besonderes Interesse galt auch der Medizin. 1911 promovierte Otto Warburg in Heidelberg zum Dr. med. Mit seiner Entdeckung der Cytochromoxidase entschlüsselte er den Mechanismus der Zellatmung, wofür ihm 1931 der Nobelpreis für Medizin und Physiologie verliehen wurde. Otto Heinrich Warburg zählt seitdem zu den größten Biochemikern des 20. Jahrhunderts.