Graduate School


Graduate School "Mitteleuropa und angelsächsische Welt 1300-2000 /
Central Europe and the English-Speaking World 1300-2000"


pag-londonIntegration von Master- und Promotionsstudium


Die Graduate School "Mitteleuropa und angelsächsische Welt 1300-2000 / Central Europe and the English-Speaking World 1300-2000" umfasst ein Master- und ein Promotionsstudium. Beide Studiengänge sind inhaltlich aufeinander abgestimmt und organisatorisch verzahnt. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch, das Studienprogramm ist auf fünf Jahre angelegt.

Ein neuartiges Forschungs- und Studienprofil: Mitteleuropa und angelsächsische Welt

Das Forschungs- und Studienprofil der Graduate School ist in Deutschland bisher einzigartig: Forschungsprojekte und Lehrveranstaltungen widmen sich den politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Beziehungen zwischen dem mitteleuropäischen Raum und denjenigen Ländern und Regionen der Welt, in denen sich die englische Sprache ausgehend von den Britischen Inseln verbreitet hat: also vor allem Großbritannien, Irland, Nordamerika, Australien und Neuseeland. Zugleich richtet sich der Blick auf die Verflechtungen, die sich im Zentrum Europas zwischen Deutschland und seinen unmittelbaren Nachbarn entwickelt haben und im 20. Jh. infolge der Weltkriege und des "Eisernen Vorhangs" oftmals in Vergessenheit geraten sind.


Interkulturalität und Interdisziplinarität


Der Untersuchungszeitraum ist weit gespannt: Er erstreckt sich vom hohen Mittelalter bis in die Gegenwart. Unter den Leitbegriffen "Beziehungen", "Kulturtransfer", "Perzeption" und "Vergleich" werden Forschungsansätze und wissenschaftstheoretische Grundlagen zusammengeführt, die sich im Bereich der Geschichts-, Kultur- und Literaturwissenschaften herausgebildet und sich insbesondere bei der Erforschung interkultureller Zusammenhänge als fruchtbar erwiesen haben. Das Forschungs- und Studienprogramm ist entschieden interdisziplinär ausgerichtet: Sowohl Historiker als auch Kulturwissenschaftler, Soziologen, Religionswissenschaftler sowie Sprach- und Literaturwissenschaftler sind an Forschungsprojekten, Lehrveranstaltungen und der Betreuung der Doktoranden beteiligt. Ein Studienabschluss in den Geschichtswissenschaften ist keine obligatorische Voraussetzung für die Aufnahme in die Graduate School. Absolventen anderer Fachrichtungen - z.B. der Anglistik, Romanistik, Religionswissenschaft oder Soziologie - sind gleichfalls willkommen. Sie erhalten in besonderen Lehrveranstaltungen die Möglichkeit, sich die spezifischen Methoden der Geschichtswissenschaft anzueignen.


Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland


Die Graduate School bietet jedem Studierenden die Möglichkeit, Auslandsaufenthalte nahtlos und ohne Zeitverluste in das Master- oder Promotions-Studium zu integrieren. Im Master-Studium sind Auslandsaufenthalte bis zu einem ganzen Jahr möglich. Alle während eines Auslandsaufenthalts erbrachten Studienleistungen werden in Bayreuth angerechnet. Die Universität Bayreuth vermittelt Forschungskontakte zu renommierten Hochschulen in und außerhalb Europas.


Berufsorientierte Qualifikationen

In das Programm der Graduate School sind fachübergreifende Studieneinheiten integriert, die gezielt der Berufsqualifizierung dienen. Dazu gehören Sprachkurse sowie ein Workshop im Bereich "Wissenschaft präsentieren", "Wissenschaft organisieren" oder "Wissenschaft lektorieren".


Zulassungsvoraussetzungen


Studieninteressierte, die in die Graduate School aufgenommen werden wollen, wenden sich bitte an das Sekretariat von Prof. Dr. Ludger Körntgen (Adresse s.o.). Bewerbungsfrist für das Wintersemester ist der 15. Juli; für das Sommersemester der 15. Januar.


Vollzeit- und Teilzeitstudium

Das Studium ist als Vollzeit- und Teilzeitstudium möglich. Im Vollzeitstudium beträgt die Studienzeit einschließlich der Masterarbeit und der Prüfungszeiten vier Semester (Regelstudienzeit). Im Teilzeitstudium beträgt die Regelstudienzeit acht Semester.

Kooperation mit der Prinz-Albert-Gesellschaft

Die internationale Ausrichtung der neuen Graduate School wird verstärkt durch die enge Zusammenarbeit mit der Prinz-Albert-Gesellschaft, einem hochangesehenen deutsch-britischen Forschungsnetzwerk und Gesprächsforum, das sich der Erforschung der Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen widmet. Alljährlich richtet die Gesellschaft eine wissenschaftliche Konferenz und ein Studentenseminar aus. Die Veranstaltungen bieten den Mitgliedern der Graduate School die Gelegenheit, Kontakte zu namhaften Gästen aus dem In- und Ausland zu knüpfen: