Angewandte Informatik - Bachelor of Science B.Sc.

Allgemeine Studiengangsinformationen

Studienabschluss:

Bachelor of Science B.Sc.

Studienbeginn:

Winter- und Sommersemester

Einschreibungsfrist:

August - Oktober (Wintersemester)

März - April (Sommersemester)

Zulassungsvoraussetzung:

Allgemeine bzw. fachgebundene Hochschulreife oder berufliche Qualifikation

Zulassungsbeschränkung:

Keine

Regelstudienzeit:

6 Semester

Vorlesungssprache:

Deutsch

Besonderheiten:

Teilzeitstudium möglich

Studiengangsmoderation:

Prof. Dr. Dominik Henrich

Fachstudienberatung:

Prof. Dr. Dominik Henrich

Studiengangswebsite:

www.ai.uni-bayreuth.de


Kurzbeschreibung

Der Studiengang Angewandte Informatik an der Universität Bayreuth vermittelt auf breiter Front grundständige Kompetenzen sowohl in der Praktischen als auch in der Theoretischen Informatik. Er wird durch Lehrveranstaltungen in der Mathematik
und im Anwendungsfach bereichert. Um komplexe Probleme mit Methoden der Informatik erfolgreich lösen zu können, ist ein vertieftes Verständnis des zugehörigen Anwendungsfachs erforderlich.

Es werden folgende drei Schwerpunkte alternativ zueinander angeboten, von denen zu Beginn des Studiums einer auszuwählen ist: Bioinformatik, Ingenieurinformatik und Umweltinformatik. Lehrveranstaltungen dieser Schwerpunkte werden kompetent von anderen Instituten bzw. Fakultäten abgedeckt. Dadurch lernen die Studierenden die Fachsprache des gewählten Schwerpunkts zu verstehen und können somit ihre Anwendungssysteme erfolgreich konzipieren und implementieren.

Nach dem erfolgreichen Abschluss haben Absolventen zahlreiche berufliche Perspektiven in der Industrie, der mittelständischen Wirtschaft oder in der öffentlichen Verwaltung. Zudem können sie an der Universität Bayreuth in weiteren, auf vier Semester angelegten Masterstudiengängen den „Master of Science“ in Angewandter Informatik oder in Computer Science erwerben.

Für Bayreuther Absolventen sind insbesondere die Berufsfelder in der Bio-, Ingenieur- und Umweltinformatik von Interesse.

  • Berufsfelder in der Bioinformatik sind vielfältig und liegen in der Pharmaindustrie (Drug Design), in Biotech-Unternehmen (Proteindesign), in spezialisierten Software-Unternehmen (z.B. bei der Entwicklung von automatisierten Analyse-Techniken), in Dienstleister-Firmen, in der Entwicklung und Pflege von Datenbanken in Großforschungseinrichtungen, in der medizinischen Datenanalyse und in der akademischen Forschung.
  • Der Stellenwert der Ingenieurinformatik ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen. In klassischen Ingenieurdisziplinen wie Maschinenbau, Elektrotechnik oder Verfahrenstechnik werden Rechner zur Steuerung und Überwachung von technischen Systemen, zur Produktions- und Fertigungsplanung, zum rechnergestützten Entwurf, zur Modellierung und Simulation etc. eingesetzt.
  • Berufsfelder in der Umweltinformatik liegen in der Forschung, in Behörden und in Unternehmen. Neben der Erfassung, Speicherung und Auswertung von Daten über Ökosysteme stehen die Modellierung und Simulation im Mittelpunkt der Umweltinformatik. Als Beispiele für Berufsfelder seien erwähnt: Umwelt-Monitoring am zu schützenden System, Gefahrenstoffabwehr, Produktionsprozessüberwachung sowie Grundlagen- und Anwendungsforschung
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Zuletzt geändert: 20.02.2014 von: Zentrale Studienberatung