Leitfaden DFG

Deutsche Forschungsgemeinschaft
Verfahrensleitfaden zur guten wissenschaftlichen Praxis

Auszug aus dem Vorwort zum Verfahrensleitfaden der Deutschen Forschungsgemeinschaft
(Seite 5, Februar 2016)
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Wenn tatsächlich und im konkreten Alltag ein Verdacht wissenschaftlichen Fehlverhaltens aufkommt, stellen sich oft viele Fragen. Zuallererst und besonders dringlich stellen sie sich den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die zumeist ganz unvermutet den Eindruck haben, dass an ihrem Institut oder in der Arbeit des Fachkollegen „etwas nicht stimmt“.

Wie gehe ich mit einem solchen Verdacht um?
An wen kann ich mich damit wenden – und was muss ich dabei beachten?
Wie sieht eine typische Überprüfung solcher Verdachtsfälle aus – und gibt es sie überhaupt?
Und welche Folgen kann sie haben – für den, der in Verdacht gerät, aber auch für den, der den Verdacht äußert?

Solche und weitere Fragen versucht nun dieser Leitfaden zu beantworten. In ihn sind die Regeln, Verfahren und vielfältigen Erfahrungen der DFG und ihrer Geschäftsstelle im Umgang mit Verdachtsfällen und Fällen wissenschaftlichen Fehlverhaltens aus den vergangenen Jahren eingeflossen – und eben die Fragen zahlreicher Rat suchender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. In Frage- und Antwortform, verständlich formuliert und mit im positiven Sinne „schematischen“ Darstellungen illustriert, will der Leitfaden den Verfahrensablauf in Konfliktfällen guter wissenschaftlicher Praxis erläutern.

Als eine Handreichung „aus der Praxis für die Praxis“ kann und soll er Rat und Orientierung geben, eventuell vorhandene Befürchtungen zerstreuen und mögliche Missverständnisse vermeiden helfen – und auf diese Weise einen weiteren Beitrag zur Sicherung und Stärkung der guten wissenschaftlichen Praxis leisten.

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